Wenn dir Charon, ein Todesgedicht von Frederik, gefallen hat, dann verteile es an deine Freunde!
Tweet
Weiterempfehlen
Mein Hirn zerfließt in Wahn
Der Tod; er grinst und kommt herbei
Ich bete nicht auf dass er mir verzeih’
Er legt jetzt an mit seinem Kahn.
Die eine letzte Fahrt
Ist kostenlos, doch umsonst
Ist sie wohl nicht,
Denn zu sterben ist nicht nur natürlich:
Ist mein Schicksal,
Meine Pflicht!
Ich schreite strammen Ganges;
Wie sollt ich denn entkommen?
Was wollt ich denn entkommen?
Ich kenne einen, dem gelang es;
Er lebt ewig und auf immer;
Lieber geh ich, denn
Der Gedanke an ein Dasein ohne Ende
Macht das Leben noch viel schlimmer;
Der Tod bringt erst die Wende.
Charon, ein Todesgedicht, wurde am 22. September 2008 veröffentlicht und seitdem 132 x gelesen - Danke!
