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Jedes Wirken dieser Welt
Ist dem Tod, dem Überall,
Weinerlich vorangestellt.
Denn jeder schlichte Akt
Ist getan von alledem, was lebt;
Lässt blassen Sinn gar werden nackt.
Denken wir an Eden, jenen Garten:
Wie wird er wohl erreicht?
Der Fehler liegt ganz still im Warten.
Wir leben doch in heißer Hölle,
Jedem die seine, andersartig kalt,
“Tod durch Überfluss von Völle.”
So wird es heißen, tintenfeucht,
Am Bett beim Sterben, schwarz auf weiß,
Das Hauchen einer Seele; dem Laster nun entfleucht.
Das bittre Ende ist geschafft,
Ein neuer Anfang ist vollbracht;
Die Frucht ward stumm dahingerafft.
Was bleibt ist pures Sein,
Das Ego reinster Form,
Verweilen ohne Wimpel, Wort und Wein.
Ad absurdum, ein Gesellschaftliches Gedicht, wurde am 1. November 2008 veröffentlicht und seitdem 95 x gelesen - Danke!
