Der Angler

Der Angler in der Kälte stehend
Wirft sanft im Bogen seinen Köder aus,
Auf dass die Fische beißen mögen,
Der Angler wartet und er harrt in Starre flehend.

Der Morgen ist sein Freund auf Jagd,
Denn ärgerlich Verdruss hat ihn geplagt;
Die raue Nacht zuvor im Wahn verbracht,
Auf trunk´ner Suche nach der rechten Magd.

Die Fische lernen scheinbar nicht
Aus dem Verlust des kargen Lebens,
Das wir so unbedacht uns einvernehmen,
Das Mädchen hat die Nacht längst weggewischt.

Rein und weiß ist ihr Blouson alsbald,
Schüchtern und mit schwachem Lächeln,
Der Angler denkt an sie mit Rachelust,
So wie der Morgen ist sein Herz eiskalt.

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