Welch hübscher Herbst

Mein Samtkleid ist pechschwarz
Und ganz dem Tod geweiht,
Stumme Tränen rinnen träge
An mir entlang wie gold´nes Harz.

Ich versinke in dem Sand,
Den jene Burg, die ich erbaut,
Verstreut im Sturmgetose
Durch meine eigne Hand.

Ich sehne rasch den Schlaf herbei,
Auf dass ich wilde Träume träume;
Solche, die mich gehen lassen,
Denn Wachen reißt die Seele bald entzwei.

Der Duft von zarter Liebe
Ist lange schon verflogen.

Flakon! Du Schelm und liebster Freund!
Ja, schenke mir erneut die zarte Liebe!

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{ 2 Kommentare… einen eigenen schreiben }

Melanie 10. Dezember 2008 um 22:59

von wann ist es?
aktuell?

Frederik 11. Dezember 2008 um 15:42

Nein, von 2003,04 – glaube ich. Kann auch älter sein..

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