Böse Gedanken

Böse Gedanken –
lass sie nicht zu.
Auch nicht das Zanken –
so hast du Ruh.

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Denis Wassmann 29. April 2009 um 09:42

der gedanke dahinter ist richtig…darf ich was kritisches sagen?;) ich hoffe dass es erwünscht ist-wünsch ich mir ja auch für meine sachen! …es sagt garnichts…obwohl du sicher etwas damit sagen willst…es hat keine lösung…man könnte auch schreiben:

eine erkältung
lass sie nicht zu
auch nicht den schnupfen
so hast du ruh

manche sachen sind unumgänglich und es ist jedem klar das man immer-in gewissen abständen auch böse gedanken hat…es reicht dann nicht wenn man sich sagt- ich lass sie nicht zu… dann macht man sich wohl eher etwas vor… deine zeilen schaffen es noch nichtmal jemandem etwas vorzumachen… es ist ein klingklang schönwettervers… deine anderen sachen haben mir bis jetzt alle gefallen, das möcht ich dir noch dazu sagen… hoffe du verstehst es richtig… würde mich freuen! lg

Frederik 29. April 2009 um 16:25

Vielleicht sollte ich die Anforderungen an Gedichte ein wenig höher formulieren?!

Für sogenannte Merksprüche ist diese Plattform eigentlich nicht gedacht…

Arne Arotnow 29. April 2009 um 22:06

Ich habe diesen Text nicht freigeschaltet. Man kann sich gar nicht vorstellen, was ich alles tun würde, wenn ich böse Gedanken umsetzen und Zankereien in die Wege leiten würde. Weg mit den bösen Gedanken. Keine Zankereien wegen Unerheblichem. Ich beteilige mich nicht an so etwas. Ich BRAUCHE diesen Spruch. Jeden Tag. Ich rege mich nämlich schnell auf. Das hat für mich persönlich einen Nutzen. MIR bringt das etwas. Ja keine bösen Gedanken. Gerade ich bekomme schneller böse Gedanken als viele andere. Sofort weg damit, bevor man davon beherrscht wird! Ich brauche diesen Spruch, um mich zu kontrollieren. Echt.

Denis Wassmann 29. April 2009 um 23:55

das sind aber genau die oberflächlichkeiten die zu keinen lösunden führen… zwar gut gemeint, aber… mh …es erinnert mich an… nein-ich sage es nicht (manche frauen;))… du regst dich vielleicht jeden tag auf weil du die wirklichen gründe nicht beseitigst… ging mir übrigens auch lange so-wir reden übrigens noch über lyrik… und den sinn;)… es suggeriert eine harmonie die nicht da ist… ziemlich durchsichtig noch dazu… soetwas ist nicht gut… eine zeitbombe sozusagen;)

Frederik 30. April 2009 um 10:32

BUMM!

Lieber Arne, da du diesen Spruch brauchst, soll er hier natürlich auch stehen bleiben.

Lieber Denis, ich stimme dir zu.

Übrigens finde ich den Spruch nicht schlecht – wenn er wahr-haftig gebraucht wird, dann mag er von Nutzen sein…

Schöne Gedanken -
Ich lass’ sie gern zu.
Ganz ohne Schranken -
Für die innere Ruh!

Arne Arotnow 30. April 2009 um 18:37

Die Oberflächlichkeiten, die zu keinen Lösungen führen, dominieren unsere Gesellschaft. Die wirklichen Gründe liegen nicht völlig bei einem selbst. Es gibt Dinge, die man nicht ändern kann. Man muss sich also damit abfinden. Von Harmonie ist von meiner Seite aus nicht die Rede. In dem Spruch steht nichts von Harmonie. Ich schreibe nichts zwischen die Zeilen. Zwischen meinen Zeilen muss man nichts suchen. Da ist nichts. Ich möchte, dass das klar und durchsichtig ist. Hier geht es um Resignation. Um die Machtlosigkeit eines einzelnen Individuums. Darum, dass jemand aufgegeben und keine Lust mehr hat, sich an überflüssigen Diskussionen und Zankereiren zu beteiligen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ältere Menschen hier eher verstehen, was gemeint ist.

Julia 30. April 2009 um 19:58

Interessante Diskussion hier.

Allerdings muss man alles doch mal zulassen – alles andere wär doch Selbstbetrug und Beschneidung. Ich glaube, oft fehlt einfach die klare Entscheidung, die ja gerade in unserer Gesellschaft nicht mehr verstanden wird. Oft ist es so, dass man das eine will, aber nicht die dazu gehörigen Schattenseiten. Sieht man die, will man irgendwie doch wieder zurück.

Resignation. Hm. Ich seh es auch so, dass man nicht alles ändern kann und manches hinnehmen muss. Allerdings glaube ich, dass jeder etwas braucht, woran er seine Aufgabe fest macht und wofür er kämpfen kann. Ganz egal, was es ist, jeder braucht so etwas wie einen Wert, an dem er sich festhalten und für den er einstehen kann.

*kopfkratz*
aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt richtig verstanden hab, hm :-(

Denis Wassmann 30. April 2009 um 23:36

lach…ich mir auch nicht julia;)

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