Der Sumpf

Ein Schrei in meinem tauben Ohr
Gellt linkisch und rasselt wie Stahl,
Meine Stirn ist getränkt in Wogen aus Salz,
Ins Hirn gebrannt das bittere Mal.

Die Kaiser der eisigen Reiche
Sterben aus Furcht, doch bleiben beisammen
Das Leben ein schneeweißer Sarg,
In diesen sind kratzende Nägel zu rammen.

Ein Rinnsal aus rotem Wein
Plätschert in mir, ganz ohne Triumph,
Bloß Tropfen schenke ich mir,
Zement am Fuß im saufendem Sumpf.

  1. TwitThis
  2. Yigg
  3. Facebook
  4. Webnews.de
  5. del.icio.us
  6. MisterWong.DE
  7. Technorati

Schreibe einen Kommentar

© Copyright 2010 lyrikjob.com | Tipps für Autoren | Impressum | Links | Sitemap | Design von lizardicious.com | Grafiken von zeno.org