Lucifer

Ein Schweif folgt meinem lahmen Gang,
Kometengleich ein Gleißen dringt ins All,
Kometengleich bringt er mich bald zu Fall,
Drum knüpfe ich mit meinem Geist den Strang,

Der mich nun baumeln lässt in Finsternis;
Ein Streben und ein Fluch hebt alle Schleier,
Die Dirnen lüften ihren Samt für mich, den Freier,
Der mich dann schreien lässt in Düsternis.

Ach, Satan, du liebes Hassobjekt des Herrn,
Was machst du bloß, dass ich mich selten freue?
Was fragst du bloß, dass ich mein Leben arg bereue?
Lucifer bist du! – ein sanfter, greller Himmelsstern.

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ahora-giocanda 13. April 2009 um 19:37

Dein Geist erzeugt den Strang zum grellen Himmelstern.
Der Satan sei das Gegenstück des Herrn?
Wie kommt es, dass du dich so selten freust,
das Leben nicht genießt und unbewusst bereust?
Die Zeit ist endlich reif. Zerbreche alle Siegel.
Schau angstlos Beide an. Schau in den Spiegel.

Freundliche Grüße
Barbara Hauser

Frederik 14. April 2009 um 10:26

Vielen Dank für diese ermutigenden Worte! Ich freue mich, mehr Resonanz von dir zu bekommen.

Frederik

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