von Frederik am 30. Mai 2009
Ich sehne nun herbei
Den Traum, der mich ereilt;
Was immer er mir sagt:
Ich tu´ das Gegenteil.
Denn ich bin Ego,
Ich bin pures Sein.
Ich frage nicht nach Morgen,
Gestern ist Gedanke, weil:
Ach, Droge, lass mich,
Lass mich bitter gehn´.
Lass mich fiebern.
Lass mich schlagen jenen Keil.
Den Pflock, der mich befreit,
Den Stab, der mich entzweit.
von ClariNette am 30. Mai 2009
Was ist das, was uns Menschen bekümmert?
Es lässt uns Schmerzen fühlen, wo keine sind.
Wir liegen einfach da, sind wie zertrümmert.
Doch eigentlich ist da nichts – wir scheinen blind.
Es nistet sich ein und geht nicht weg.
Und still bei uns denken wir immerzu
er wird größer, der nicht weggehende Fleck
wir steuern aufs Leere geradezu.
Dabei müssen wir doch bedenken
man müsste nur darüber reden.
Könnten uns wohl all das schenken,
und wieder starten ins Alltagsleben.
Doch ist es wohl grade das Gewissen
denn es gibt uns das gewisse Etwas
und führt zu vielen Bekenntnissen
leitet neue Sichtweisen wie ein Kompass
Das schlechte Gewissen lässt uns überdenken
Sinds auch nur Formalitäten
wir lassen uns schlicht davon lenken
Doch… Wie würden wir ohne leben?