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Ich fühle mich, als wär´ ich Staub,
Der gleiche, den ich tanzen seh´.
Im Licht der neuen Fackeln,
So dass ich in das All nun übergeh´.
Mein Denken ist so rasch wie die Musik,
Die ich vergessen höre mit gespitztem Ohr,
Mein Handeln wohlbedacht, doch ungestüm,
Weil ich die Droge nahm und dann erfror.
Ich schwebe im Nichts, das ich mir denken kann,
Und lenke meine Bahn von Geisterhand,
Ich fliege, wohin mein Flügel trägt,
Die Angst ist mir bald unbekannt.
Meine Welt ist arg verschwommen.
Die Ohnmacht macht mich schwerelos,
Meine Welt ist nackt geworden.
Sie scheint mir hünenartig groß.
Staub, ein Sommergedicht, wurde am 3. Mai 2009 veröffentlicht und seitdem 204 x gelesen - Danke!
