Schöner Herbst, trauriger Herbst

von Arne Arotnow am 22. September 2009

Der Herbst ist da mit seinem Rauschen,
das wirbelnd, kühl und nass manch Baum entblößt.
Wer wollte jetzt danach nicht lauschen,
wenn gegen hartes Glas manch Nase stößt?

Der Herbst ist schön für all die Seelen,
zu denen Mensch und Los recht nobel sind.
Wenn einem Haus und Heil nicht fehlen,
dann darf man sich erfreun am Regenwind.

Der Herbst erweckt der Sehnsucht Klagen;
wohl dem, der sich verliebt und Wärme hat,
und wehe dem, der muss entsagen,
dem findet bunter Herbst im Leiden statt.

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1 denis 31. Oktober 2009 um 12:15

das gefällt mir gut… eine mischung aus goethe und nietzsche… und herbst…

2 Arne Arotnow 5. November 2009 um 22:16

Das war aber in keiner Weise meine Absicht, eine Mischung aus Goethe und Nietzsche zu kreieren. Kann ich auch gar nicht, weil ich nicht genügend von G. und N. gelesen habe. Ich muss das also einfach glauben, was du sagst. Ist aber ein interessanter und lehrreicher Kommentar. Vielen Dank dafür!

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