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Denis

singsang vom nichts

von denis am 3. August 2009

man fühlt sich „da“
beim blick aufs meer
die möwen kreischen
der wind bewegt uns

im fluß der zeit
der gang wird schwer
die möwen kreischen
der wind bewegt uns

man schiebt uns her
wir starren, weinen
die möwen kreischen
der wind bewegt uns

wir wollen uns
noch einmal einen
die möwen kreischen
der wind bewegt uns

und denken wir auch „hier ist unser“
das meer vor uns erkennt uns nicht
wir stehen auf und fallen nieder
der boden hier verneint uns schlicht

und will es uns auch nicht gefallen
das nichts sind ohne zweifel wir
die antwort wartet nicht in allem
das ganze wartet nur in ihr

…die möwen kreischen, der wind bewegt uns!

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von kraft

von denis am 28. Mai 2009

ein schwarzer schleier
legt sich auf den tag
die schwärze streichelt mich zum schein
ich rege mich
und bin nicht fern
und auch nicht nah euch allen

man windet sich
in seinem schmerz
es tut sehr gut kaputt zu sein
dann fühlt man sich
und lebt nicht wie der rest
dem rest nur zum gefallen

man hält sich
an der dunkelheit
sie zieht nicht wie ein schwerer stein
bemühe dich
du bringst mich nicht ins wanken
ich falle nicht dank dir – ich lass mich fallen

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