von Frederik am 30. Mai 2009
Ich sehne nun herbei
Den Traum, der mich ereilt;
Was immer er mir sagt:
Ich tu´ das Gegenteil.
Denn ich bin Ego,
Ich bin pures Sein.
Ich frage nicht nach Morgen,
Gestern ist Gedanke, weil:
Ach, Droge, lass mich,
Lass mich bitter gehn´.
Lass mich fiebern.
Lass mich schlagen jenen Keil.
Den Pflock, der mich befreit,
Den Stab, der mich entzweit.
von Frederik am 3. Mai 2009
Ich fühle mich, als wär´ ich Staub,
Der gleiche, den ich tanzen seh´.
Im Licht der neuen Fackeln,
So dass ich in das All nun übergeh´.
Mein Denken ist so rasch wie die Musik,
Die ich vergessen höre mit gespitztem Ohr,
Mein Handeln wohlbedacht, doch ungestüm,
Weil ich die Droge nahm und dann erfror.
Ich schwebe im Nichts, das ich mir denken kann,
Und lenke meine Bahn von Geisterhand,
Ich fliege, wohin mein Flügel trägt,
Die Angst ist mir bald unbekannt.
Meine Welt ist arg verschwommen.
Die Ohnmacht macht mich schwerelos,
Meine Welt ist nackt geworden.
Sie scheint mir hünenartig groß.