Literarische Ausschreibungen & Schreibwettbewerbe Twitter: @lyrikjob · info@lyrikjob.com

Nützliches für Autorinnen & Autoren

Hier finden Schreiberlinge (m/w) die passenden Ausschreibungen, Literaturmagazine und Ressourcen für ihre Texte.

Ein Überblick über literarische Wettbewerbe, Förderungen und Stipendien – sortiert nach Deadline.

LYRIKJOBLiteratur & Ausschreibungen

Prosa, Lyrik und weitere Textformen – gesammelt an einem Ort.

Zu den Ausschreibungen

LYRIKJOB.COM ist die Anlaufstelle für Dichter und Denker, die ihre Texte in Zeitschriften, Magazinen oder bei Schreibwettbewerben vorstellen möchten. Zweck des Projekts ist die Verbreitung öffentlicher Ausschreibungen.

Das Portal ist als Solo-Projekt konzipiert. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte wird keine Gewähr übernommen; eine offizielle Vertretung von Verlagen oder Institutionen besteht nicht.

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Was die Seite bietet

Die Sammlung umfasst aktive Ausschreibungen für Prosa und Lyrik, ein Archiv abgelaufener Einträge sowie Verzeichnisse von Literaturmagazinen und kuratierten Literaturlinks.

  • Ausschreibungen – aktuelle Einträge, nach Deadline sortiert, mit Suchfunktion für Begriffe wie „Lyrik“ oder „Preisgeld“.
  • Archiv – abgelaufene Ausschreibungen zur Recherche; das Archiv wird in unregelmäßigen Abständen vollständig gelöscht.
  • Magazine – Verzeichnis einschlägiger Literaturzeitschriften zur Auswahl passender Publikationsorgane.
  • Links – Institutionen wie vgwort, vs.verdi und PEN-Zentrum Deutschland, Software für Autoren und Online-Werkzeuge.
  • Buchmessen – Übersicht wichtiger Messetermine im deutschsprachigen Raum.
  • Über uns und Mithelfen – Hintergründe zum Projekt und Möglichkeiten zur Unterstützung.

Beispiel aus der Datenbank

Eintrag mit abgelaufener Deadline, Stand November 2016
AusschreibungAusrichterDeadline
Joseph-Maria-Lutz-Aufenthaltsstipendium (4. Vergabe) Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm 18. November 2016

Im November 2016 befanden sich 128 Ausschreibungen in der Datenbank.

Wer Texte schreibt, kennt das Gefühl, wenn ein fertiges Manuskript zwar vorliegt, aber noch keinen Ort gefunden hat, an dem es gelesen wird. Genau hier setzt ein Portal für literarische Ausschreibungen an: Es sammelt Hinweise auf Wettbewerbe und offene Calls, damit Schreibende nicht jede einzelne Quelle selbst durchsuchen müssen. Statt verstreuter Notizen und halb vergessener Lesezeichen entsteht so ein Überblick, der sich nach Themen und Fristen ordnen lässt. Das nimmt Druck aus dem Recherchealltag und lässt mehr Raum für das eigentliche Schreiben, um das es am Ende ja geht.

Literarische Ausschreibungen sind so vielfältig wie die Texte, die zu ihnen passen. Mal ist ein Thema vorgegeben, mal eine Form, mal eine bestimmte Länge oder ein Anlass. Für Autorinnen und Autoren lohnt es sich, genauer hinzusehen, statt jede Ausschreibung als gleich zu behandeln. Wer die Bedingungen aufmerksam liest, erkennt schneller, ob der eigene Text wirklich passt oder ob er eher in eine andere Kategorie gehört. Diese kleine Prüfung vor dem Einsenden spart Enttäuschung und erhöht die Chance, dass ein Text dort ankommt, wo er verstanden wird.

Neben der klassischen Lyrik und Prosa finden sich in einem solchen Verzeichnis auch Randformen und Experimente. Kurzgeschichten, Gedichte, kurze Essays oder Texte zu einem besonderen Thema tauchen ebenso auf wie Ausschreibungen, die bewusst nach neuen Stimmen suchen. Gerade für Schreibende, die zwischen den Genres unterwegs sind, ist diese Bandbreite interessant. Sie zeigt, dass es nicht nur den einen Weg in die Öffentlichkeit gibt, sondern viele kleine Türen, die sich öffnen lassen, wenn man weiß, wo sie zu finden sind und welche Form gerade gefragt ist.

Ein wichtiger Bestandteil jeder Ausschreibungsrecherche ist der Blick auf die Frist. Deadlines strukturieren den Schreibprozess und geben einem Projekt einen Rahmen, an dem man sich orientieren kann. Wer regelmäßig auf Fristen achtet, entwickelt ein Gefühl dafür, wie viel Vorlauf ein Text braucht, bis er wirklich fertig ist. Ein Überblick, der nach Abgabeterminen sortiert ist, hilft dabei, den Überblick zu behalten und früh genug mit dem Überarbeiten zu beginnen. So wird aus einem vagen Vorhaben ein konkreter Plan mit einem klaren Endpunkt.

Literaturmagazine und Zeitschriften sind für viele Schreibende der erste Ort, an dem ein Text erscheint. Anders als bei Wettbewerben geht es dort oft weniger um einen Vergleich als um die Frage, ob ein Beitrag zum Profil des Hefts passt. Ein Portal, das solche Magazine sammelt, hilft dabei, passende Publikationsorte zu entdecken und die eigene Arbeit dorthin zu bringen, wo sie hingehört. Wer die Ausrichtung eines Magazins kennt, kann gezielter einreichen und vermeidet es, Texte an Orte zu schicken, die thematisch ganz anders ausgerichtet sind.

Auch Förderungen und Stipendien gehören zum literarischen Alltag und tauchen in entsprechenden Übersichten auf. Sie sind nicht nur eine Frage des Geldes, sondern oft auch eine Möglichkeit, an einem Projekt in Ruhe zu arbeiten und Feedback zu erhalten. Für viele Autorinnen und Autoren ist es hilfreich, frühzeitig zu wissen, welche Arten von Unterstützung es überhaupt gibt und wie man sich darauf vorbereitet. Ein Überblick über solche Möglichkeiten macht das Thema greifbarer und nimmt ihm den Eindruck, es sei nur etwas für wenige, die schon lange im Betrieb zu Hause sind.

Neben Ausschreibungen und Magazinen gehören Literaturlinks und ein Webkatalog zu den nützlichen Werkzeugen einer solchen Seite. Sie bündeln Quellen, die sonst mühsam zusammengesucht werden müssten, und schaffen eine Art Wegweiser durch die literarische Landschaft. Wer neu anfängt, findet dort Orientierung, wer schon länger schreibt, entdeckt vielleicht das eine oder andere, das ihm bisher entgangen ist. Solche Sammlungen leben davon, dass sie gepflegt und ergänzt werden, und werden so mit der Zeit zu einem kleinen Nachschlagewerk für den Schreiballtag.

Ein Archiv vergangener Ausschreibungen hat seinen eigenen Wert, auch wenn die Fristen längst verstrichen sind. Es zeigt, welche Themen und Formate wiederkehren, wie Wettbewerbe aufgebaut sind und welche Erwartungen an Einsendungen gestellt werden. Für die Vorbereitung neuer Texte ist das oft lehrreicher als jede allgemeine Anleitung. Wer erkennt, dass bestimmte Ausschreibungen regelmäßig stattfinden, kann seine Arbeit rechtzeitig darauf ausrichten und muss nicht jedes Mal bei null anfangen, wenn eine neue Runde angekündigt wird.

Der Austausch mit anderen Schreibenden ist ein oft unterschätzter Teil des literarischen Arbeitens. Hinweise auf Ausschreibungen, Erfahrungen mit Einsendungen und Tipps zum Überarbeiten entstehen meist im Gespräch und nicht im stillen Kämmerlein. Eine Seite, die solche Informationen bündelt, versteht sich deshalb auch als Treffpunkt und nicht nur als Liste. Sie lebt davon, dass Leserinnen und Leser auf Interessantes aufmerksam machen, eigene Fundstücke melden und so dazu beitragen, dass die Sammlung wächst und für alle nützlicher wird.

Am Ende bleibt die einfache Erkenntnis, dass Schreiben und Veröffentlichen zwei verschiedene Dinge sind. Der Text entsteht allein, aber der Weg in die Öffentlichkeit braucht Informationen, Geduld und ein wenig Ausdauer beim Recherchieren und Einsenden. Ein Portal, das Ausschreibungen, Magazine und Ressourcen an einem Ort versammelt, macht diesen zweiten Schritt überschaubarer. Es ersetzt nicht das eigene Urteil und nicht die Arbeit am Text, aber es hilft, den Überblick zu behalten und den nächsten Versuch mutig zu wagen, statt das Manuskript in der Schublade liegen zu lassen.